Steuerrecht in Mexiko

Steuersystem in Mexiko

Mexiko gilt steuerlich gesehen als nicht ganz einfach. Mit der Steuerreform 2014 versuchte Mexiko, die Steuereinnahmen zu erhöhen und gleichzeitig Sonderregelungen einzudämmen. Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Steuern in Mexiko:

Körperschaftssteuer

Die Körperschaftssteuer, auf Spanisch „Impuesto Sobre la Renta“ (ISR), beträgt seit jeher 30% des Einkommens.
Verbundene Unternehmen können auf die Gruppenbesteuerung zurückgreifen (régimen opcional para grupos de sociedades), wenn die Muttergesellschaft mit mindestens 80% an der Tochtergesellschaft beteiligt ist. Die uneingeschränkte Verrechnung von Dividenden und Steuern ist nicht möglich.
Die Jahressteuererklärungen für Unternehmenssteuern sind bei der SAT jährlich bis zum 31. März des Folgejahres einzureichen. Der Steuersatz variiert zwischen 32% und 35%, wobei gilt: je höher das Einkommen, desto höher der Steuersatz.

Kapitalgewinne & Dividenden

Auf Dividenden, die an in- oder ausländische natürliche Personen ausgeschüttet werden, wird eine Quellensteuer in Höhe von 10% erhoben.
Kapitalgewinne, die von natürlichen Personen aus dem Verkauf börsennotierter Aktien gewonnen werden, werden mit 25% auf den Veräußerungserlös oder 35% auf den Veräußerungsgewinn besteuert.

Zoll

Mexiko ist Mitglied der Freihandelsabkommen MEUFTA (Abkommen zwischen der EU und Mexiko), das die zollfreie Einfuhr von Zwischenprodukten garantiert, und NAFTA (Abkommen zwischen Canada, der USA und Mexiko), dass die zollfreie Ausfuhr von Endprodukten in die USA gewährt.
Dadurch können deutsche Firmen problemlos mit Einfuhren aus Europa in Mexiko produzieren und die Waren danach in die USA exportieren, ohne auch nur einen Cent Zoll zu zahlen. Mexiko ist dadurch die perfekte Produktionsplattform auf dem amerikanischen Kontinent.

Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer, auf Spanisch „Impuesto al Valor Agregado“ (IVA), beträgt landesweit 16%. Es gilt das Allphasen-Netto-Umsatzsteuersystem mit Vorsteuerabzug.

Einkommenssteuer

In Mexiko ansässige Personen, ganz gleich ihrer Nationalität, unterliegen der mexikanischen Einkommenssteuer auf weltweit erzielte Einkünfte. Als ansässig und dementsprechend steuerpflichtig gelten Ausländer, die in Mexiko ihren regulären Wohnsitz in Mexiko haben, außer sie befinden sich physisch für mehr als 183 Tage pro Kalenderjahr im Ausland und können ihre Einkommenspflicht in einem anderen Land beweisen.
Nicht ansässige Personen unterliegen nur mit ihrem mexikanischen Einkommen der mexikanischen Einkommenssteuer.

 

Weitere Fragen? WMP Mexico Advisors ist Ihr deutscher Steuerberater in Mexiko und steht Ihnen gerne zur Seite.

Deutschsprachige in Mexiko – Kulturelle Unterschiede

Mexikanische Kultur

Wer als Deutschsprachiger in Mexiko ankommt und hier leben möchte, erlebt oftmals einen kleinen Kulturschock. Vieles funktioniert anders, als man es aus dem deutschen Kulturkreis gewohnt ist, angefangen bei der Anrede von Geschäftspartnern bis hin zur Pünktlichkeit.

Kommunikation und Alltag

Da sind zum Beispiel die kleinen Unterschiede zwischen den deutschen du mexikanischen Kommunikations- und Verhaltensweisen im Alltag. In Mexiko ist es sehr wichtig, sympathisch zu wirken und Vertrauensverhältnisse aufzubauen. Harmonische zwischenmenschliche Beziehungen sind essentiell sowohl im Privatleben als auch auf geschäftlicher Ebene.
Des Weiteren sind die Mexikaner sehr darauf bedacht, ihr Gesicht zu wahren, was sich in Konfliktvermeidung und Höflichkeit ausdrückt. Auch sollte beachtet werden, die richtige Anrede zu verwenden, vor allem im Schriftverkehr – normalerweise dem Studienabschluss entsprechend, beispielsweise „Licenciado/Licenciada“ für einen dem Bachelorabschluss entsprechende Qualifikation u.a. im Bereich Wirtschaft oder „Ingenerio“ für einen Ingenieursabschluss.
Im Gegensatz zu deutschsprachigen Kulturen ist die mexikanische eher kollektivistisch orientiert. Gemeinschaft und vor allem die Familie haben Priorität.

Zeit & Regeln

Auch wenn es um das Thema Zeit oder um Regeln geht, zeigen sich die Mexikaner flexibel. Wichtig ist das Hier und Jetzt, langfristige Planung spielt eine untergeordnete Rolle. Außerdem haben die Mexikaner ein polychrones Zeitverständnis, was bedeutet, dass mehrere Dinge gleichzeitig erledigt werden. Auch sollte man sich darauf einstellen, dass das Zuspätkommen völlig normal ist und auch im Geschäftsleben bis zu eine Stunde Verspätung toleriert wird. Termine einzuhalten hat einfach nicht die gleiche Priorität wie im deutschsprachigen Kulturkreis.
Auch mit den Regeln wird es nicht so genau genommen. Improvisation und flexibler Umgang mit eben diesen gehört zum Alltag.

Verhandlungen

Im professionellen Umfeld und für Verhandlungen gibt es ebenfalls einige Dinge zu beachten. In den Unternehmen selbst ist die mexikanische Kultur stark hierarchieorientiert. Die äußerliche Erscheinung ist wichtig, ebenso wie Statussymbole und die Trennung zwischen Privatleben und Beruf.
Verhandlungen beginnen normalerweise mit Smalltalk, um erst einmal eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Themen sind normalerweise Familie, Wetter, Mexikos Reiseziele und kulinarische Spezialitäten. Vermieden werden sollten Themen, die Kritik beinhalten, wie zum Beispiel Korruption, Kriminalität und (mangelnder) Umweltschutz. Oft wird auch ein gemeinsames Essen angesetzt, bei dem normalerweise erst danach über Geschäftliches gesprochen wird.

Beim Verhandeln selbst treffen Mexikaner eher indirekte Aussagen und werden selten mit einem klaren „nein“ antworten. Ein „ja“ sollte deswegen eher als „wahrscheinlich“ verstanden werden. Verträge werden generell lieber persönlich verhandelt und beschlossen als digital oder per Telefon.
Bleibt noch hinzuzufügen, dass die meisten Geschäftsleute zwar Englisch sprechen, die Verhandlungen aber am besten auf Spanisch geführt und die Verträge immer übersetzt werden sollten.

 

Wer sich für Mexiko entscheidet, braucht natürlich ein Visum. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Nachrichten im Juli 2017

Neuigkeiten im Juni 2017 Deusch-Mexikanisch

Wir haben einige Nachrichten zum Thema Wirtschaft, Finanzen und Politik in Mexiko zusammengetragen, die relevant für unsere Kunden sind. Diese sind auch in unserem Newsletter zu finden. Die Beiträge werden sorgfältig recherchiert, jedoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der Aussagen.

Politik & Wirtschaft

 Mexiko und Deutschland bringen gemeinsam duale Ausbildung voran

Das mexikanische Ministerium für öffentliche Bildung und Siemens haben im Rahmen des Besuchs der Kanzlerin eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Mit dieser Vereinbarung soll die Ausbildung technischer Experten und Ingenieursstudenten in den Bereichen Digitalisierung, moderne Fertigung und Energie 4.0 nach dem Vorbild des dualen Ausbildungssystems in Deutschland gefördert werden.

Das neue Abkommen soll jungen Mexikanern eine bessere Ausbildung garantieren, um in den Schlüsselindustrien mithalten zu können. Der Leiter des Ministeriums für öffentliche Bildung bestätigt, dass sich Mexikos Bildungssystem im Wandel befinde, da sich die Bedürfnisse der Industrien geändert hätten. Mexiko brauche nun junge Arbeiter mit relevanter Ausbildung.

Siemens betonte, dass die Firma seit 123 Jahre in Mexiko präsent sei und es immer ihre Priorität gewesen sei, junge Talente auszubilden, um die wissensbasierte Wirtschaft zu fördern.
Die Vereinbarung passt thematisch zum Deutschlandjahr in Mexiko 2016-2017  und demonstriert die Priorität des Ministeriums, junge Mexikaner zu fördern, um die industrielle Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu gewährleisten.

Deutschland rückt von Platz 6 auf Platz 4 der mexikanischen Exportabnehmer

Im Jahr 2015 und 2016 hat Deutschland Brasilien und Columbien überholt und ist nun der viertgrößte Abnehmer mexikanischer Exporte. Die mexikanischen Verkäufe auf dem deutschen Markt beliefen sich letztes Jahr auf knapp 4 Milliarden Dollar, die meistverkauften Produkte sind Automobile, Computer, KfZ-Teile, Elektronik und Edelmetalle.

Auf Platz 1 der Exportabnehmer befinden sich die Vereinigten Staaten mit einem Exportwert von etwa 302 Milliarden Dollar, gefolgt von Kanada mit 10,4 Milliarden und China mit 5,4 Milliarden Dollar.
In Mexiko befinden sich mehr als 1900 deutsche Firmen, die insgesamt 120.000 Arbeitsplätze schaffen.

Helukabel eröffnet erstes Vertriebszentrum in Mexiko

Ende Juni eröffnete Helukabel sein erstes Vertriebszentrum in El Marqués, Querétaro. Der führende Hersteller und Anbieter von Leitungen, Kabeln, Kabelzubehör, sowie Netzwerk- und Bustechnik ist bereits in 28 Ländern auf der ganzen Welt präsent. Die Niederlassung in Mexiko ist die erste in einem spanischsprachigen Land und soll die lokale Nachfrage befriedigen.

Bei der Eröffnungszeremonie gaben sich neben den Führungskräften der neuen Niederlassung auch der Geschäftsführer der Helukabel GmbH und der Vorsitzende von Helukabel USA die Ehre, den neuen Standort angemessen mit traditionellem Durchschnitt des Bandes einzuweihen.

Veranstaltungen

Mexico’s Aerospace Summit in Querétaro am 30.-31. August 2017

Bei der Konferenz zum Thema Luftfahrt in Querétaro Ende August 2017 wird WMP mit einem Stand vertreten sein, um Kunden und potenzielle Kunden zu beraten.

2.  Deutscher Exporttag in Mannheim am 20. September 2017

Am 20. September findet im Rosengarten in Mannheim der 2. Deutsche Exporttag statt. U.a. stehen Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops, Fachausstellungen und Networking rund um den Export auf dem Programm. Auch WMP ist mit von der Partie und steht für Fragen mit einem eigenen Stand zur Verfügung.

Neuntägige Unternehmerreise ins Reich der Azteken, Mexiko, 20.-28. Oktober 2017

Der BVMW und WMP Mexico Advisors nehmen Sie mit auf eine Reise nach Mexiko-Stadt, Querétaro, San Miguel de Allende und San Luis Potosí. Neben allerlei kulturellen Sehenswürdigkeiten haben Sie auch die Möglichkeit, die Reise für geschäftliche Zwecke zu nutzen. In der Bajio-Region befinden sich sowohl große Automobilhersteller, als auch unzählige deutsche mittelständische Unternehmen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Nachrichten im Juni 2017

News vom vergangenen Monat

Wir haben einige Nachrichten zum Thema Wirtschaft, Finanzen und Politik in Mexiko zusammengetragen, die relevant für unsere Kunden sind. Diese sind auch in unserem Newsletter zu finden. Die Beiträge werden sorgfältig recherchiert, jedoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der Aussagen.

Politik & Wirtschaft

Angela Merkel in Argentinien und Mexiko

Im Rahmen der G20-Vorbereitungen reiste Kanzlerin Angela Merkel nach Argentinien, wo sie sich mit dem Präsidenten und Wirtschaftsvertretern traf. Anschließend führte sie ihre Reise am 9. Und 10. Juni nach Mexiko, wo sie vom mexikanischen Präsidenten mit militärischen Ehren empfangen wurde. Im anschließenden Gespräch ging es um die bilateralen Beziehungen, Wirtschaftsfragen, außenpolitische Themen und den nächsten G20-Gipfel. Dabei sind sich beide Seiten einig, dass der Freihandel gefördert werden müsse und die Neuverhandlungen für das Freihandelsabkommen zwischen Mexiko und der EU am besten noch dieses Jahr abgeschlossen werden.

Beendet wurde der Tag mit einer Einladung zum Abendessen vom mexikanischen Präsidenten. Am Samstag nahm die Kanzlerin an einem Frühstück mit Vertretern der Zivilgesellschaft teil und besuchte anschließend ein Wirtschaftsevent, bei dem es um die Industrie 4.0 und die duale Ausbildung ging.

Der Besuch wurde von deutschen Unternehmen in Mexiko als Rückenstärkung empfunden und sandte insgesamt ein starkes Signal an die Welt und vor allem an die USA. Wegen der Drohungen des US-Präsidenten bezüglich NAFTA sucht Mexiko nun starke Partner und Verbündete.

Deutschland ist Mexikos wichtigster Handelspartner in Europa mit einem Handelsvolumen von 16 Milliarden Euro. Dazu kommen zahlreiche deutsche Firmen mit Niederlassungen in Mexiko.

Mexiko optimistisch für Neuverhandlungen NAFTA

Die Neuverhandlungen für das Freihandelsabkommen NAFTA rücken näher – für Mexiko kein Grund zur Beunruhigung. Obwohl die USA der wichtigste Wirtschaftspartner des Landes sind und dementsprechend viel auf dem Spiel steht, sieht der mexikanische Wirtschaftsminister die Neuverhandlungen als Chance, den 23 Jahre alten Vertrag auf den Stand des 21. Jahrhunderts zu bringen. Als dieser 1994 unterzeichnet wurde, war nämlich von Internet noch keine Rede und das Fax Kommunikationsmittel Nummer 1. Vor allem im Bereich Energie gab es Neuerungen, beispielsweise die Technologie um Schiefergas zu gewinnen, und generelle Energiereformen in Mexiko.

Nichtsdestotrotz versprach der Wirtschaftsminister eventuelle Zölle oder Quoten oder andere Maßnahmen zu Mexikos Nachteil nicht zu akzeptieren. Wegen mexikanischer Wahlen im Sommer 2018 und US-amerikanischer Kongresswahlen im Herbst sollen die Verhandlungen noch vor Dezember stattfinden.

Mexiko bekennt sich zu Pariser Verträgen

Nachdem der US-amerikanische Präsident den Ausstieg vom Klimaschutzabkommen angekündigt hatte, nahmen viele Länder dies als Anlass, ihre Unterstützung erneut kundzutun. So garantierte auch Mexiko vollen Einsatz, um die Pariser Verträge einzuhalten und die niedergeschriebenen Punkte im sogenannten „Contribución Prevista y Determinada a Nivel Nacional“ (INCD) zu erfüllen.

Das Klimaabkommen wurde vor fünf Jahren in Rekordzeit geschlossen. Mexiko sieht die Pariser Verträge als einen der größten Erfolge der internationalen Kooperation dieses Jahrhunderts und war eines der ersten Länder, die sich nach der Äußerung des US-Präsidenten dazu bekannten.

Events

Kooperationsbörse mit Wirtschaftsdelegation aus Mexiko, Köln, 29. Juni 2017

Im Rahmen des Managerfortbildungsprogrammes des BMWi und der GIZ GmbH lädt die TÜV Rheinland Akademie gemeinsam mit der DEG zu einer Kooperationsbörse mit mexikanischen Unternehmern ein, die sich vom 19.06.-14.07. zur Geschäftsanbahnung in Köln befinden. Mehr Informationen können Sie hier herunterladen (860 KB).

Mexico’s Aerospace Summit in Querétaro am 30.-31. August 2017

Bei der Konferenz zum Thema Luftfahrt in Querétaro Ende August 2017 wird WMP mit einem Stand vertreten sein, um Kunden und potenzielle Kunden zu beraten.

2. Deutscher Exporttag in Mannheim am 20. September 2017

Am 20. September findet im Rosengarten in Mannheim der 2. Deutsche Exporttag statt. U.a. stehen Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops, Fachausstellungen und Networking rund um den Export auf dem Programm. Auch WMP ist mit von der Partie und steht für Fragen mit einem eigenen Stand zur Verfügung.

Neuntägige Unternehmerreise ins Reich der Azteken, Mexiko, 20.-28. Oktober 2017

Der BVMW und WMP Mexico Advisors nehmen Sie mit auf eine Reise nach Mexiko-Stadt, Querétaro, San Miguel de Allende und San Luis Potosí. Neben allerlei kulturellen Sehenswürdigkeiten haben Sie auch die Möglichkeit, die Reise für geschäftliche Zwecke zu nutzen. In der Bajio-Region befinden sich sowohl große Automobilhersteller, als auch unzählige deutsche mittelständische Unternehmen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Neuntägige Unternehmerreise ins Reich der Azteken

Unternehmerreise Mexiko

Der BVMW und WMP Mexico Advisors nehmen Sie vom 20. bis 28. Oktober 2017 mit auf eine Reise nach Mexiko-Stadt, Querétaro, San Miguel de Allende und San Luis Potosí. Neben allerlei kulturellen Sehenswürdigkeiten haben Sie auch die Möglichkeit, die Reise für geschäftliche Zwecke zu nutzen. In der Bajio-Region befinden sich sowohl große Automobilhersteller, als auch unzählige deutsche mittelständische Unternehmen.

Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Indianische Hochkulturen, Kolonialzeit und Moderne

Auf Ihrer Reise nach Mexiko betreten Sie eine magische Welt: Dieses Land ist so bunt und facettenreich wie kaum ein Anderes. Beeindruckende archäologische Monumente entführen Sie an vielen Orten in die Vergangenheit. Selten liegen kulinarische Genüsse, historische Schätze, buntes Straßenleben und atemberaubende Natur so nah beieinander. Sie lernen Mexiko-Stadt mit vielen touristischen Highlights kennen, aber haben auch Zeit, die Reise für geschäftliche Zwecke zu nutzen. Die Bajío-Region ist derzeit das Zentrum des Wirtschaftsbooms in Mexiko. 30% der OEMs und Zulieferer der Automobilindustrie Mexikos sind hier vertreten. Unter anderem Volkswagen, BMW, Ford, Honda, Daimler, Toyota, General Motors Company und Mazda. Auch viele mittelständische deutsche Unternehmen haben sich angesiedelt und sind in der Bajío-Region vertreten. Viele der ansässigen Unternehmen sind in Businessparks organisiert, die sich in diesem Gebiet aneinander reihen. Hier gibt es die Möglichkeit, Produktions-, Handels- und Logistikunternehmen aus verschiedenen Branchen zu besuchen. Die Reise  wird unterstützt durch WMP Mexico Advisors, der Partner des Mittelstands in Mexiko.

Reiseplan

  1. Tag, Freitag: Anreise und Ankunft in Mexiko-Stadt
  2. Tag, Samstag: Coyoacán und Xochimilco
  3. Tag, Sonntag: Stadtrundfahrt Mexiko-Stadt
  4. Tag, Montag: Geschäftstermin, Teotihuacán und Fahrt nach Querétaro
  5. Tag, Dienstag: Geschäftstermine/Werksbesichtigungen in Querétaro
  6. Tag, Mittwoch: Geschäftstermine/Besichtigung in San Miguel de Allende
  7. Tag, Donnerstag: Geschäftstermine/Werksbesichtigung in San Luis Potosí
  8. Tag, Freitag: Abreise (oder Reise-/Badeverlängerung)
  9. Tag, Samstag: Ankunft

Reiseleistungen

  • Internationale Flüge:
    Frankfurt am Main–Mexiko-Stadt–Frankfurt am Main mit Lufthansa
    in der Economy-Class
  • Steuern und Gebühren:
    Spätere Steuern- und Gebührenerhöhungen sind nicht inbegriffen
  • Reiseroute und Besichtigungen:
    Gemäß Reiseprogramm (sofern organisatorische, wetterbedingte
    oder sonstige Gründe keine Abweichungen erforderlich machen)
  • Reiseleitung:
    Qualifiziert. Deutschsprachig in Mexiko-Stadt; in der Bajío-Region
    werden Sie von WMP Mexico Advisors betreut.
  • Übernachtungen:
    In First-Class-Hotels
  • Verpflegung:
    Gemäß Reiseprogramm
    F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen
  • Reiseinformationen:
    Reiseunterlagen mit länderkundlichen Informationen
  • Mindestteilnehmeranzahl:
    12 Personen

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zur Anmeldung geht es hier.

Ausländisches Personal am mexikanischen Standort: Visafragen

Visum in Mexiko

Sollen an den neuen mexikanischen Standort ausländische (also zumeist deutsche) Mitarbeiter entsendet werden, muss natürlich zuerst ein Visum beantragt werden, denn mit der Touristenkarte dürfen keine entgeltlichen Tätigkeiten aufgenommen werden. Dabei sollte beachtet werden, dass dieser Prozess normalerweise etwa drei bis vier Monate dauert. Die Dauer kann allerdings variieren, je nachdem wie schnell oder langsam die Behörden arbeiten und die Dokumente auf deutscher Seite eingereicht werden.

Art des Visums: Residente Temporal

Für eine Arbeitsaufnahme muss zunächst eine Arbeitserlaubnis beantragt werden, das sogenannte „Residente Temporal“, vormals FM3. Normalerweise muss dies zuerst nach einem Jahr, später nach zwei Jahren verlängert werden, und ist somit bis zu vier Jahre lang gültig. Nach vier konsekutiven Jahren mit Wohnsitz in Mexiko kann das „Residente Permanente“ beantragt werden, das danach ohne Ablaufdatum gültig ist.
Will der Antragsteller in einem mexikanischen Unternehmen anfangen, gelten besondere Regeln:

  • Der Ausländeranteil in mexikanischen Unternehmen darf maximal 10 % betragen.
  • Es darf keine Arbeitsstelle von einem Ausländer besetzt werden, wenn ausreichend mexikanische Bewerbungen vorhanden sind.
  • Arbeitgeber müssen nachweisen, dass eine entsprechende Arbeitskraft auf dem mexikanischen Arbeitsmarkt nicht zu finden ist.

Beantragung des Visums

Die Arbeitserlaubnis muss vom Arbeitgeber beim mexikanischen Amt für Immigration beantragt werden. Nach der Bearbeitungszeit bekommt der Bewerber eine Nummer, mit der er zum verantwortlichen Konsulat gehen kann – in Deutschland entweder in Berlin oder Frankfurt. Dies muss aber nicht in Deutschland geschehen und kann beispielsweise auch im Konsulat in Miami oder Belize beantragt werden.Auf jeden Fall muss der Antragsteller ausreisen, denn das Visum kann nicht in Mexiko beantragt werden.

Nach der erneuten Einreise mit den entsprechenden Dokumenten muss sich der Antragsteller innerhalb von 30 Tagen beim mexikanischen Amt für Migration melden. Dafür wird nur ein gültiger Reisepass benötigt. Nach mindestens drei weiteren Behördengängen bekommt man schließlich sein Visum in Form einer grünen Karte (FM) ausgehändigt. Nach Erhalt des Arbeitsvisums besteht auch die Möglichkeit, Visa für Familienangehörige zu beantragen.

Verlängerung des Visums

Der Antrag auf Verlängerung für das Residente Temporal kann ab 30 Tage vor Ablauf beantragt werden und muss in der Regel vom Arbeitgeber unter Vorlage des Arbeitsangebots verlängert werden. Dies geschieht normalerweise relativ einfach und problemfrei.

 

WMP Mexico Advisors übernehmen gerne den gesamten Visumsprozess für Sie oder Ihre Mitarbeiter.
Für Personalfindung steht Ihnen unser Partnerunternehmen Acensblue zur Verfügung.

Der richtige Standort in Mexiko

Unternehensstandorte in Mexiko

Wenn Standortanalyse und Marktanalyse das Okay für die Unternehmung in Mexiko geben, muss nun entschieden werden, wo genau sich im Land der strategisch beste Standort befindet. Dabei kann man das Land in drei Industrie-Regionen aufteilen: Der Norden, das Zentrum und die Bajio-Region.

Der Norden:

Viele Unternehmen produzieren in Mexiko, exportieren aber in die USA. Dafür eignet sich oft ein Standort in Grenznähe im Norden Mexikos, beispielsweise in Chihuahua, Mexicali, Tijuana oder auch Monterrey. Vor allem Monterrey lockt mit überdurchschnittlich qualifizierten Arbeitskräften und 30 Universitäten vor Ort, davon zwei der bestangesehensten Hochschulen Lateinamerikas: die Universidad Autónoma de Nuevo León (UANL) und das Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey (ITESM).

Vor allem Unternehmen im Bereich Elektronik, Stahl, Glas, Zement, Kunststoffe, Chemie, Automobil und Lebensmittel sind in Monterrey ansässig, ebenso wie bekannte Marken wie Liebherr, Sony, Samsung, Toyota, Dell und LG. Allerdings ist die Region in den letzten Jahren in Verruf geraten durch Drogenkriminalität und dementsprechende Sicherheitsprobleme.

Das Zentrum:

Mit 20 Millionen Einwohner im Ballungsgebiet Mexiko-Stadt ist und bleibt die Hauptstadt das Herz Mexikos. Auch etwa 87.000 Firmen sind dort angesiedelt und machen insgesamt mehr als die Hälfte der gesamten Industrieproduktion Mexikos aus. Gegebenenfalls findet man hier den Großteil seiner Kunden und/oder Lieferanten wieder. Doch wie in jeder Großstadt gibt es auch hier einige Aspekte, die man beachten solle: Luftverschmutzung, Verkehr, Platzmangel, Kriminalität und Armut. Ein Drittel der Einwohner der mexikanischen Hauptstadt leben in slumähnlichen Gebieten, die sich durch eine hohe Kriminalitätsrate auszeichnen und in die man sich besser nicht verirren sollte.

Den Kompromiss sind beispielsweise VW und Audi eingegangen. VW hat seit langem einen Produktionsstandort in Puebla, etwa zwei Autostunden süd-östlich von Mexiko-Stadt entfernt. Audi sitzt ganz in der Nähe im selben Bundesstaat, in San José Chiapa.

Bajio:

Die Bajio-Region erstreckt sich von Querétaro bis nach Aguascalientes und liegt zwischen den größten Ballungszentrenten Mexikos, nämlich Guadalajara, Mexiko-Stadt und Monterrey. Die Region hat eine gute Infrastruktur, verfügt über moderne Industrieparks und Anbindung zu den USA, zudem gilt sie als sicher und bietet ihren Bewohnern einen im Vergleich guten Lebensstandard. Vor allem in Querétaro und Guadalajara befinden sich viele Hochschulen, was die Versorgung von Fachkräften vereinfacht.

Besonders starke Industrien der Bajio-Regionen sind Automobil, Luftfahrt und Elektronik. In Guadalajara befindet sich ein großes Cluster an Technologie-Unternehmen wie IBM, Intel und Oracle, wodurch die Stadt wie ein Magnet für Start-ups wirkt.  Andere Firmen, die dort ansässig sind, sind u.a. BMW in San Luis Potosí oder Mercedes Benz in Aguascalientes. Trotz der lokalen Universitäten entwickelt sich jedoch ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in der Region. Abwerbungen und damit verbundene Gehaltsanstiege sind Konsequenzen davon.

Wie trifft man eine Entscheidung?

Wie man sieht, gibt es für jede Region Vor- und Nachteile. Bei der Standortsuche gibt es kein Patentrezept und das Unternehmen muss individuell entscheiden, nach welchen Kriterien vorgegangen wird. Für BMW beispielsweise waren hochqualitative Bildungseinrichtungen, eine gute Infrastruktur und ein etabliertes Zuliefernetzwerk die Hauptgründe für die Investition in ein neues Werk in San Luis Potosí, das ab 2019 mit der Produktion beginnen soll.

Entscheidungskriterien sind normalerweise: Nähe zum Lieferanten, Nähe zum Kunden, Sicherheit, Lebensqualität für Mitarbeiter, Infrastruktur und wirtschaftliche Begünstigungen und Anreize bestimmter Städte und Regionen.

 

Den richtigen Standort gefunden? Hier geht’s weiter zur Wahl der Rechtsform.

Unternehmensgründung in Mexiko – Bürokratische Hürden

Bürokratische Hürden der Firmengründung in Mexiko

In Mexiko gilt Investitionsfreiheit. Tabu für ausländische Investoren sind lediglich bestimmte Bereiche wie Energie, Post und Münzprägung. Nur beschränkt beteiligen dürfen sich ausländische Investoren zum Beispiel bei Versicherungen, Rundfunk und Personenbeförderung.

Mexiko gilt jedoch als ideales Land, um Firmen zu gründen. Vieles ist einfacher als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, z.B. wenn es um die Höhe des Grundkapitals geht. Dennoch gibt es auch hier bürokratische Hürden, die es zu überwinden gilt.

3 Schritte zur Firmengründung

Eine formelle Firmengründung in Mexiko lässt sich dabei in drei Schritte unterteilen:

  1. Vorbereitung

Im ersten Schritt muss der gewünschte Firmenname inklusive einer Alternative angegeben werden. Dieser muss autorisiert werden. Außerdem muss das Formblatt für Unternehmensgründung eingereicht werden.

  1. Details

Für die Gründung sind ein mexikanischer Notar und ein Satzungsvorschlag in spanischer und deutscher Sprache notwendig. Zudem sollten die Gründer entsprechende Vollmachten von gesetzlichen Vertretern, den Handelsregisterauszug (mit Apostille) des jeweiligen Landes und Ausweiskopien der gründenden Vertreter einreichen.

  1. Notarielle Gründung

Nachdem alles eingereicht ist, kann nun der Eintrag ins Handelsregister erfolgen und die Steuernummer (RFC) wird vergeben. Die Anmeldung zur Sozialversicherung, Lohnsteuer und für die elektronische Unterschrift als auch für die Importlizenz werden beantragt und ein Konto kann eröffnet werden.

Der Teufelskreis aus Steuernummer und Mietvertrag

Die gesamte Unternehmensgründung dauert ca. 2-3 Monate, abhängig von der Bearbeitung durch die gründenden Unternehmen und die mexikanischen Behörden/Bundesstaaten.
Doch gerade die Steuernummer stellt beispielsweise oftmals eine zeitintensive Hürde da. Um die Steuernummer zu bekommen, muss ein Mietvertrag auf Spanisch vorliegen. Um einen Mietvertrag zu bekommen, muss ein mexikanisches Konto eröffnet werden. Dieses kann aber nur mit der Steuernummer geschehen. Ein Teufelskreis.

Wer jetzt denkt, dass man den Unternehmenssitz x-beliebig eintragen und später ändern kann, liegt falsch. Anfang des Jahres 2017 wurde das Gesetz geändert und die mexikanischen Behörden stellen jetzt oft persönlich fest, ob es das Unternehmen auch wirklich unter angegebener Adresse gibt.

Unterschiede zu Deutschland

Des Weiteren sollte man sich bewusst sein, dass auch nach der Gründung diverse Schwierigkeiten auftreten können: Von Änderungen zu Einfuhrgenehmigungen und Diskussionen mit den Zollbeamten bis zu tageweisen Fahrverboten für Autos mit bestimmten Kennzeichen aufgrund der Lufttverschmutzung in Mexiko-Stadt. Auch die Personalfindung ist nicht zu unterschätzen, denn in Mexiko bedeutet ein Zeugnis nicht immer auch automatisch die Qualifikation, wie man sie aus Deutschland gewohnt ist. Sofern ausländisches Personal eingestellt werden soll, müssen Visa beantragt und regelmäßig verlängert werden.

Auch sollte man sich darauf einstellen, dass in Mexiko die Uhren anders ticken – „morgen“ oder „gleich“ kann genauso gut „in drei Wochen“ oder auch „niemals“ bedeuten.

Eine Firmengründung ist auch in anderen Ländern bürokratisch und teilweise viel komplizierter. Man sollte sich nur darauf einstellen, dass viele Dinge in Mexiko anders funktionieren und dementsprechend für Ausländer nicht immer einfach zu verstehen sind.

 

WMP Mexico Advisors ist Ihr Spezialist vor Ort und kümmert sich gerne für Sie um alle Formalitäten, sodass Sie sich ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Für Personalfragen steht Ihnen Acensblue gerne zur Verfügung.

Nicht sicher, welche Rechtsform die richtige ist? Tipps gibt es hier.

Einladung zu den Beratertagen im Mai 2017

Fokus: „Wirtschaftliche Erfolge in Mexiko trotz politischer Veränderungen“

Mexikos Wirtschaftswachstum ist nicht zu stoppen – gemäß internationaler Studien wird das Land im Jahr 2050 die siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt sein. Doch politische Veränderungen des wichtigen Handelspartners USA sorgten für Verunsicherungen auf Seiten der Unternehmer.

Dennoch könnten diese Veränderungen Vorteile für die europäisch-mexikanischen Beziehungen mit sich bringen und diesen eine neue Dynamik verschaffen – als Teil einer neuen Diversifzierung von Mexikos außenwirtschaftlichen Beziehungen.

Wie können also trotz widriger politischer Umstände und Veränderungen wirtschaftliche Erfolge in Mexiko gelingen? WMP Mexico Advisors lädt sie herzlich zu den Beratertagen im Mai 2017 ein, um Ihre Fragen zu diesem Thema zu beantworten. In einem individuellen und kostenfreien Beratungsgespräch zeigen wir Ihnen gerne Entwicklungspotenziale für Ihre
Unternehmung in Mexiko auf.

Datum & Ort:

18.-19. Mai 2017 – Düsseldorf / Sheraton Hotel, Flughafen
22.-24. Mai 2017 – Stuttgart / Büro der WMP Deutschland GmbH

Nach erfolgter Anmeldung wird der exakte Termin in Absprache mit dem Teilnehmer festgelegt.

Bei Interesse schicken Sie bitte Ihre Anmeldung an Finn Neugebauer: neugebauer@wmp.mx

Unternehmensgründung in Mexiko – Wahl der Rechtsform

Rechtsform in Mexiko

Wenn die Wahl auf Mexiko gefallen und die Entscheidung für eine Tochterfirma getroffen ist, stellt sich die Frage: Welche legale Form ist am besten geeignet?

Die sechs gängigsten Rechtsformen in Mexiko sind:

S.A.S.

Die Sociedad por Acciones Simplificadas ist eine Ein-Personen-Gesellschaft und geeignet für Kleinstunternehmen. Sie ist innerhalb eines Tages gratis über das Internet anmeldbar, einzig eine elektronische Signatur und der Firmenname werden benötigt. Um als Klein- oder Mikrounternehmen zu gelten, dürfen die jährlichen Erträge die Summe von 5.000.000 Pesos (etwa 240.000 €) nicht überschreiten.

S.R.L.

Die Sociedad de Responsabilidad Limitada ist das Pendant zur deutschen GmbH und verlangt eine Kapitaleinlage von mindestens 3.000 MXN (etwa 150 €). Zur Gründung bedarf es mindestens zwei und höchstens 50 Gesellschaftern (natürliche oder juristische Personen). Die Haftung der Gesellschafter ist auf die Kapitaleinlage begrenzt. Vor allem für kleine bis mittelgroße Unternehmen, Import/Export Unternehmen, Holdings und Joint Ventures Firmen lohnt sich diese Struktur, denn sie bietet maximale Flexibilität für Managementstrukturen und Anteilsübertragbarkeit.

S.R.L. de C.V.

Die Sociedad de Responsabilidad Limitada de Capital Variable ist eine Sonderform der S.R.L., in der die Höhe des Stammkapitals ohne Änderung des Gesellschaftsvertrages verändert werden kann.

S.A.

Die Sociedad Anónima entspricht der deutschen AG und ist in Mexiko am häufigsten anzutreffen. Als Grundkapital müssen 50.000 MXN von mindestens zwei Aktionären eingezahlt werden. Geschäftsführer können natürliche Personen jeglicher Staatsangehörigkeit sein , die sich durch entsprechende Vollmachten vertreten lassen können.

S.A. de C.V.

Die Sociedad Anónima de Capital Variable (S.A. de C.V.) ist eine besondere Form der S.A. Abgesehen vom Kapitalminimum wird ein variabler Kapitalbetrag festgelegt, letztes kann jedoch im Nachhinein problemlos gerändert werden.

Asociación en Participación

Soll ein Joint Venture begonnen werden, gibt es entweder die Möglichkeit, gemeinsam eine der oben genannten Gesellschaften zu gründen, oder aber eine stille Partnerschaft mit einem aktiven und einem passiven Partner zu gründen.

Wie trifft man die beste Entscheidung?

Zusammengefasst kann man sagen, dass die meisten Gesellschaften als Kapitalgesellschaften, also Sociedades Anónimas, gegründet werden, da es steuerrechtlich und publizitätsrechtlich kaum Unterschiede zwischen Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften gibt. Dennoch sind vor allem folgende Überlegungen zu machen, bevor eine Entscheidung getroffen wird:

  • Wie viele Gesellschafter gibt es und welchen Grad an Verantwortung wollen diese übernehmen?
  • Wie viel Grundkapital kann/soll investiert werden?
  • Wie abhängig oder unabhängig soll die Gesellschaft von ausländischen Unternehmen sein?
  • Wird ein Börsengang gewünscht?
  • Kann den örtlichen Regularien zur Gesellschaftsform entsprochen werden?

WMP Mexico Advisors berät Sie gerne und übernimmt die Firmengründung in Mexiko für Sie.

Noch unsicher, ob Mexiko als Wirtschaftsstandort geeignet ist? Dann lesen Sie hier weiter.