Business Process Outsourcing

BPO in Mexiko

Gemäß einer Studie der Information Services Group (ISG) haben mittelständische Unternehmen zunehmend Bedarf an Outsourcing von IT-Systemen und Geschäftsprozessen. Häufig ausgelagert werden normalerweise:

  • Finanz- & Rechnungswesen/Buchhaltung
  • Personalabrechnung
  • Recruiting
  • Betriebliche Altersversorgung
  • IT

Was ist BPO?

Doch was genau ist Business Process Outsourcing (BPO) und wo liegt der Unterschied zu „normalem“ Outsourcen?
BPO bezeichnet die Auslagerung von Geschäftsprozessen. Während im „normalen“ Outsourcing nur unterstützende Prozesse ausgelagert werden, werden beim BPO auch primäre Wertschöpfungsketten abgegeben.

BPO erkennt man an zwei Merkmalen:

  • Der BPO-Dienstleister orientiert sich an strategischen Zielen.
  • Servicedienstleistungen werden individuell angepasst („Customization”) und die Geschäftsbeziehung besonders gepflegt („One-to-one approach“).

Was spricht für BPO?

Es gibt zahlreiche Gründe, die klar für BPO sprechen. Gründe sind u.a.:

  • Konzentration aufs Kerngeschäft
  • Kosten sparen
  • Qualitätsgewinne
  • Zugriff auf Spezialwissen
  • Externe Innovationsimpulse
  • Übertragung von Betriebsrisiken auf den BPO-Dienstleister

Was spricht gegen BPO?

Auch wenn vieles für BPO spricht und zum Teil theoretisch hohe Kosten eingespart werden können, lohnt sich dies in der Praxis teilweise nicht.
Gründe hierfür sind u.a.:

  • Abhängigkeit vom Outsourcing-Partner
  • Kontrollverlust durch Verlagerung von Geschäftsprozessen an Außenstehende
  • Scheitern von über 50% der IT-Projekte
  • Projektauswahl, Projektmanagement und Projektüberwachung sind ineffektiv

Generell sollte man darauf achten, Prozesse auszulagern, die gut zu normieren sind und dementsprechend in jedem Unternehmen gleich oder zumindest sehr ähnlich aussieht.

3 Typen des BPO

Beim Business Process Outsourcing unterscheidet man zwischen drei Arten:

Intern: Shared Service Center (SCC)

Das SCC ist ein firmeninternes BPO-Unternehmen im Unternehmen und Schnittstelle zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen. Dabei agiert es größtenteils selbstständig.

Intern-extern: Joint Venture zwischen Unternehmen und Dienstleister

Hier kooperieren Unternehmer und BPO-Dienstleister, wobei jeder seine entsprechenden Kompetenzen einbringt. Dies birgt einerseits das Potenzial für den perfekten Einsatz und Ergänzung der Kompetenzen, andererseits verursacht dies auch keine klare Abgrenzung und kann ggf. in gegenseitigen Schuldzuweisungen enden.

Extern: Vollständiges Outsourcen

Hier wird die volle Kontrolle und Verantwortung an einen Dienstleister abgegeben. Viele der schon genannten Vorteile können entstehen, allerdings bestehen auch gewisse Risiken und Abhängigkeiten vom Dienstleister.

Erfolgreich outsourcen

Um erfolgreich Prozesse auszulagern, sollten Unternehmen folgendes Wissen haben:

  • Kenntnis des Marktes betreffend Kosten und Qualität
  • Verhandlungsexpertise, um Anforderungen, Evaluierung und Ausarbeitung von Vorschlägen konkret auszuarbeiten
  • Einschätzungsvermögen über die Qualität eines Providers

 

Vor allem in einem fremden Land ist das BPO möglicherweise eine gute Möglichkeit, lokalen Normen und Gesetzen ohne aufwendige Schulungen zu entsprechen. WMP Mexico Advisors sind Ihr BPO-Partner vor Ort und übernimmt für Sie:

  • Buchhaltung
  • Lohnabrechnungen
  • Reporting & Controlling
  • IT-Unterstützung

Unser Partnerunternehmen Acensblue übernimmt gerne die Personalbeschaffung in Mexiko.