Mexiko gilt als eines der aufstrebenden Schwellenländer dieser Welt. Als wichtiger Handels- und Vermittlungspartner der Nord- und Südamerikanischen Staaten ist es daher kein Wunder, dass sich Mexiko stetig weiterentwickelt, um seiner Rolle gerecht zu werden.

Durch die stabile makroökonomische Lage in Mexiko, sowie durch die Entwicklungszusammenarbeit mit Ländern wie Deutschland, wurden in der Vergangenheit schon viele Infrastruktur fördernde Projekte iniziiert. 2014 investierte die mexikanische Regierung rund 600 Milliarden Dollar in ein neues Infrastrukturprogramm, welches verschiedenste Bereiche ansprach. Auch die Eröffnung des neuen Hafenterminals in Veracruz im Sommer 2019, ist ein Symbol für den stetigen Ausbau.

Aber nicht nur die Regierung investiert. Gelder des AFORES, der Verwaltungsorganisation des Rentenfonds in Mexiko, fließen aktuell zu ca. 25% in den infrastrukturellen Ausbau.

Microsoft kündigt Großinvestition an

Das internationale Hard- und Software Unternehmen Microsoft kündigte am 20.02.2020 eine Großinvestition in die Entwicklung der mexikanischen, technologischen Entwicklung an.

Das neue Handesabkommen T-MEC stabilisiert die Grundvoraussetzungen für das Projekt und steigert die Attraktivität Mexikos für Investitionen enorm.

1,1 Milliarden Dollar wird Microsoft investieren. Über einen Zeitraum von fünf Jahren soll das Geld in die digitale Entwicklung des Landes fließen. Ziel ist es, das Internet für Alle in Mexiko zugänglich zu machen. So wird eine neue Region für Rechenzentren entstehen, um „umfassende, intelligente, sichere und zuverlässige Dienste über die Cloud anzubieten und allen Organisationen bei der Förderung ihrer digitalen Transformation zu helfen“, so CEO Satya Nadella.

Des Weiteren werde es ein Bildungs- und Ausbildungsprogramm in Kooperation mit mexikanischen Universitäten geben. Im Zuge dessen ist die Schaffung von drei neuen Forschungslaboren, sowie von virtuellen Klassenräumen vorgesehen.

Für Mexiko bedeutet diese Innovation einen weiteren Schritt in eine digitale und hoch entwickelte Zukunft. Gerade der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist die Grundlage für die Industrie 4.0 sowie für andere zukunftsweisende Projekte. Darunter fällt zum Beispiel das autonome Fahren. Auch der Zugang zur fünften Generation des Mobilfunks (5G) soll laut Mediendienst Forbes bis 2025 in 8% des Landes verfügbar sein.

Die edukative Förderung der jungen Generation, die Microsoft anstrebt, hilft zu dem die Chancen für junge Mexikaner auf dem globalen Arbeitsmarkt zu erhöhen.

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