Mexiko hat sich besonders in den letzten Jahren als eine der einflussreichsten Volkswirtschaften der Welt erwiesen. Es ist nicht nur die optimale geografische Lage, sondern auch die extrem günstigen Bedingungen für Geschäftsbeziehungen, die immer mehr internationale Unternehmen ermutigen, Expansionsprojekte in Mexiko zu starten. Vor allem die Tatsache, dass Mexiko 12 Freihandelsabkommen mit 46 Ländern abgeschlossen hat, weckt zunehmend Interesse bei ausländischen Investoren.

PepsiCo

Erst kürzlich kündigte der US-amerikanische Getränke- und Lebensmittelkonzern PepsiCo an, 4 Milliarden US-Dollar (rund 3,6 Milliarden Euro) in Projekte in Mexiko zu investieren. Das Vorhaben soll unter anderem Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen beinhalten und den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen vorantreiben. 109 Millionen Dollar werden in den Bau eines neuen Werks im Bundesstaat Guanajuato investiert, wodurch rund 3.000 neue Arbeistplätze geschaffen werden sollen. Der primäre Fokus der Investition wird auf Gemeindeentwicklungs-programmen mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Wasser, Recycling und Ernährung gelegt. Zusätzlich soll auch die Produktion von Rohstoffen wie Kartoffeln, Zuckerrohr und Mais von mittleren und großen Produzenten gestärkt werden.

Mexiko ist PepsiCos größte Niederlassung in Lateinamerika und die zweitgrößte weltweit. Ramón Laguarta (CEO) bemerkte, dass er stolz auf PepsiCos über 100-jährige Geschichte in Mexiko sei. Es sei dem Unternehmen eine Ehre, einen positiven Einfluss auf das Land und dessen Wirtschaft ausüben zu können.

Iberdrola

Mexiko möchte in den nächsten Jahren Investitionen in den Energiesektor lenken. Das spanische Stromerzeugungs- und Vertriebsunternehmen Iberdrola  plant, in den nächsten sechs Jahren insgesamt 5 Milliarden US-Dollar in Mexiko zu investieren. 1,3 Milliarden Dollar sind dabei für den Bau von fünf neuen Kraftwerken vorgesehen, deren Strom an den Industriesektor verkauft werden soll. Die Investition soll laut des CEOs Enrique Alba den wachsenden Anforderungen des Fertigungs- und Industriesektors des Landes gerecht werden. Alba entdeckt das Potenzial, das Mexiko zu bieten hat und blickt dem Vorhaben mit Optimismus entgegen.

Das Wachstum Mexikos wird durch derartige Projekte vorangetrieben und Mexiko zieht somit als Investitionsstandort immer mehr die Aufmerksamkeit auf sich.