Seit dieser Woche steht fest, dass Mexiko und die Europäische Union eine Vereinbarung zum zollfreien Handel getroffen haben. Weitere Einzelheiten wurden bisher nicht bekannt gegeben.

Dass es zu neuen Handelsregelungen kommen würde, steht seit 2015 fest. Vor rund drei Jahren wurde beschlossen, die Handelsbeziehungen beider Wirtschaftsräume zu optimieren. Nach den USA und China ist die EU der drittwichtigste Handelspartner für das lateinamerikanische Land. Umgekehrt belegt Mexiko Rang 15 der wichtigsten Handelspartner der EU gemessen am Volumen. Mit dem neuen Abkommen erhofft man sich insbesondere,

  • Im- und Export von Agrarprodukten zu erleichtern
  • Im- und Export von pharmazeutischen Produkten und Maschinen zu stärken
  • den Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen zu erleichtern
  • sowie die Abhängigkeit Mexikos von den USA zu verringern.

Das Handelsvolumen beider Wirtschaftsräume hatte sich zwischen 2000 und 2015 mehr als verdoppelt und beträgt heute rund 50 Mrd. Euro.

 

(Foto: EU-Handelsbeauftragte Cecilia Malmström und EU-Beauftragter für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Phil Hogan (rechts), während der Pressekonferenz am 23. April in Brüssel / Belgien.)