Am 5. April 2021 einigten sich der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador, die Gewerkschaftsführer und Wirtschaftsführer auf eine neue Vereinbarung über Outsourcing und Gewinnbeteiligung.

Diese neue Vereinbarung beinhaltet Folgendes:

  • Das Verbot des Outsourcings von Personal;
  • Die Regelung der Untervergabe von spezialisierten Dienstleistungen, die nicht dem Unternehmenszweck und der wirtschaftlichen Haupttätigkeit des beauftragenden Unternehmens entsprechen;
  • Registrierung beim STPS und Eintragung in das öffentliche Register der Unternehmen, die spezialisierte Dienstleistungen und Arbeiten untervergeben;
  • gesamtschuldnerische Haftung bei Nichteinhaltung; und
  • Die Gewährung einer dreimonatigen Frist für die Aufnahme der Leiharbeiter in die Lohnliste des eigentlichen Arbeitgebers.

 

Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass eine Einigung in der Frage der Gewinnbeteiligung (PTU) erzielt wurde, um mögliche Verzerrungen in kapitalintensiven Unternehmen zu vermeiden, wobei zwei Modalitäten für die Berechnung der Ausschüttung geschaffen wurden, eine Grenze von drei Monatsgehältern oder der Durchschnitt der in den letzten drei Jahren erhaltenen Beteiligung.

Nach einer Analyse des Sekretariats für Arbeit und soziale Wohlfahrt (STPS) sind dies die Vorteile für die Arbeitnehmer:

  • Sie erhalten im Durchschnitt 57 Tage Gehalt für PTU. Derzeit erhalten sie durchschnittlich das Gehalt von 22 Tagen.
  • Dies entspricht einem Durchschnitt von 18.500 Pesos.
  • Dies ist eine Steigerung um das 2,59-fache dessen, was Arbeitnehmer derzeit erhalten.

Ist die Auslagerungs- und Gewinnbeteiligungsinitiative also schon beschlossen?

Nein, sie wurde dem Plenum des Unionskongresses noch nicht erneut vorgelegt, daher kann dieses neue Abkommen noch weitere Änderungen erfahren, bevor es von der Legislative ordnungsgemäß genehmigt wird.

Ist es ein neues Gesetz?

Nein, es ist kein neues Gesetz, es ist nur eine Änderung der Initiative, die im November letzten Jahres vorgestellt wurde.

Wann wird sie diskutiert und ggf. genehmigt?

Obwohl es noch kein sicheres Datum gibt, wird erwartet, dass sie vor den Bundes- und Kommunalwahlen, die im Juni dieses Jahres stattfinden, verabschiedet wird.

 

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